SV Blau Weiß Zorbau - Sportverein mit 120-jähriger Geschichte

Die Geschichte des Sportvereins (SV) Blau Weiß Zorbau geht bis ins Jahr 1894 zurück. Damals schlossen sich Männer aus Zorbau zum Turnverein Zorbau zusammen. Am Anfang des 20. Jahrhundert führten sie die Wettkämpfe sogar bis nach Frankfurt am Main. Ab der Zeit nach dem 2. Weltkrieg wurde Fußball gespielt. In der Zeit der sozialischen Diktatur spielte der Verein unter den Namen BSG Traktor Zorbau. Seit 1990 trägt der Verein den Namen SV Blau-Weiß Zorbau. Auch heute wird beim SV Blau-Weiß Zorbau hauptsächlich Fußball gespielt. Der SV Blau-Weiß Zorbau verfügt heute über ein Sportgelände mit einem Rasenplatz und einem Kunstrasenplatz, sowie eine Mehrzweckhalle mit Kunstrasenspielfeld und gewährleistet damit gute Voraussetzungen für alle Sportler.

Fußball ist der Zorbauer größte Leidenschaft

Andere Sparten, wie z.B. die Frauengymnastik, spielen beim SV Blau Weiß Zorbau eine untergeordnete Rolle. Seit vielen Jahrzehnten spielen die Zorbauer leidenschaftlich Fußball. Dabei fangen sie nicht selten an dem runden Leder nachzujacken, bevor sie sicher auf den Beinen stehen können. Derzeit spielt der SV Blau-Weiß Zorbau in vier Männermannschaften, einer Frauenmannschaft und in mehreren Mannschaften im Nachwuchsbereich Fußball. Die Jugendmannschaften des SV Blau-Weiß Zorbau gehen dabei oftmals Spielgemeinschaften mit anderen Vereinen der Region ein, um möglichst jedem Alter das Fußballspielen zu ermöglichen.

Das Aushängeschild des SV Blau Weiß Zorbau - die erste Mannschaft spielt in der Verbandsliga Sachsen-Anhalt

Seit der Saison 2016/17 Jahren spielt die erste Mannschaft des SV Blau-Weiß Zorbau in der Verbandsliga Sachsen-Anhalts. Damit hat der sich SV Blau-Weiß Zorbau zwischen den erfolgreichsten Fußballvereinen im Burgenlandkreis etabliert. Die Verbandsligamannschaft kann dabei auf eine starke Reserve zurückgreifen - die zweite Mannschaft des SV Blau-Weiß Zorbau spielt seit der vergangenen Saison in der Landesklasse.

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Das nächste Spiel

01.04.2017 15:00 Uhr -
SV Blau-Weiß Zorbau - SV Blau-Weiß Dölau

Aktuell:

SV BW Zorbau - SV Fortuna Magdeburg 1:2

Katerstimmung statt perfektes Wochenende
In der Laudatio bei der Auszeichnung des Aufsteigers zur Mannschaft des Jahres 2016, lobte der Moderator neben dem Aufstieg zur Verbandsliga, vor allem die freche und unbekümmerte Spielweise der Kunze-Elf. Zwei Attribute die der Mannschaft in diesen Tagen etwas abhandengekommen sind und die mit 1:2 gegen Fortuna Magdeburg zum dritten Mal in Folge als Verlierer den Platz verließ. Die beiden Reservemannschaften, die als Unterbau ebenfalls einen nicht unwesentlichen Anteil an der guten öffentlichen Wahrnehmung des Vereins haben, hatten mit einem Auswärtssieg und einem Remis im Vorspiel die Steilvorlage für ein perfektes Wochenende geliefert, nur der Hauptakt ging eben gründlich daneben.

Nach Mut machenden Anfangsminuten, brachte das frühe und vermeidbare Gegentor den Gastgeber völlig aus der Fassung. Bis zur Pause gelang nicht mehr wirklich viel und nicht nur der Vater des späteren Torschützen Alexander Palme, bangte mehrmals, dass kein weiteres Tor der Gäste fällt. Ohrenzeugen wollen dann auch eine ungewöhnlich laute Pausenansprache des Zorbauer Trainers gehört haben, die zumindest in Sachen Einsatz, Willen und Leidenschaft ihre Wirkung nicht verfehlte. Schiedsrichter Patrick Menz aus Könnern hatte sich gerade einmal wieder, nach einer sehr undurchsichtigen Gelben Karte gegen den gefoulten Martin Freudenberg, den Unmut der Zuschauer zugezogen, als die Heimmannschaft endlich einmal einen Angriff konsequent zu Ende spielen sollte. Der ansonsten etwas unglücklich agierende Christopher Luther leitete die Aktion mit einem schön durchgesteckten Ball zu Kumpel und Torjäger Alexander Palme ein, der sich energisch durch setzte und das Leder zum Ausgleich im Fortuna-Kasten unterbrachte. Auf solch eine Reaktion hatten neben Kunze vor allem auch die eigenen Fan`s gewartet, die jetzt auf die Wende hofften. Hoffen durfte man durchaus, denn Zorbau wurde aggressiver, offensiver und hatte durchaus einige Chancen. Mal war es Salman Ghazbaf im Fortuna Tor, der einen weiteren Treffer verhinderte, mal war es ein Verteidiger der das Leder noch kurz vor der Linie rettete und häufig war es die Umständlichkeit und fehlende Endkonsequenz der Hausherren, denen man das Fehlen der Offensivkräfte Kevin Haschke und Khemgin Solivani deutlich anmerkte. Bei dem Bemühen, den Ball frühzeitig zu erobern und Fortuna in der eigenen Hälfte zu Fehlern zu zwingen, unterliefen dann aber auch eigene Fehler, die zu gefährlichen Kontern führten. Einen nutze Tobias Ginter kurz hinter der Mittellinie zu einem sehr schön öffnenden Pass, den sich Manuel Royer erlief und zum 2:1 nutzte. Danach waren noch zwanzig Minuten Zeit, um wenigsten einen Punkt zu retten, was aber lediglich unerfüllte Hoffnung blieb. Die allerletzte Hoffnung blieb die Einwechslung des über ein Jahr verletzten Maximilian Schnelle, was schon einiges über die momentane Verfassung sonstiger Leistungsträger aussagt. Das perfekte Wochenende war mit dem Abpfiff endgültig geplatzt und das bevorstehende spielfreie Wochenende vielleicht eine willkommende Gelegenheit auf der Suche nach der verloren gegangenen Leichtigkeit früherer Tage.
Es spielten Wasewitz, Hietzscholdt, Bathmuß, M.+J.Freudenberg (72.Richter + Savanha), Lerchl (83.Schnelle), Löser, Luther, Dose, N.Solivani und Palme


 

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