Mannschaften
Verdiente Niederlage im Schneechaos
Geschrieben von Toni Litzke   
07.03.2010

TSV Großkorbetha – SV BW Zorbau II 4:0 (3:0)

Auf schwer bespielbaren Untergrund (geschlossene Schneedecke) fand das KOL-Spiel TSV Großkorbetha – SV BW Zorbau II statt. Die Partie ging zügig los, Großkorbetha hatte die erste Chance in der 4. min. Fast im Gegenzug hatte Ritzer die Möglichkeit das 0:1 zu erzielen, doch er zögerte zu lange und der Nachschuß von Theiß wurde zur Ecke geklärt. Nach dieser Ecke hatte Winkler eine Schußchance, doch sein Schlenzer ging knapp am Tor vorbei. Die Gastgeber überbrückten sehr schnell das Mittelfeld, Hartmann wurde freigespielt, flankte und Schütze erzielte in der 7. min das 1:0. Zorbau konterte und Theiß hatte nur eine Minute später den Ausgleich auf dem Fuß. In der 10. min erhöhte Smolny zum 2:0 für Großkorbetha. Danach beruhigte sich das Spiel ein wenig bis zur 32. Spielminute, da bekam Großkorbetha nach einem Foulspiel einen Elfmeter zugesprochen. Der Zorbauer Torwart Kabisch hielt den Strafstoß von Knauf, doch gegen dessen Nachschuß hatte er keine Chance. Bis zur Halbzeit rettete Kabisch noch 2 x sehr gut gegen Hartmann (36.) und Smolny (44.).
 
Nach der Pause wollten die Gäste verkürzen, doch Fröhlich (47.) schloß einen Angriff nicht Zielstrebig genug ab. Nur eine Minute später konnte der Großkorbetha-Keeper einen Haas-Freistoß nur abklatschen, Winkler setzte nach und wurde abgeblockt. Knauf zog in der 60. einen Freistoß von der linken Seite in den Strafraum und Smolny erzielte per Kopf das 4:0. Kurz danach waren die Gastgeber schon wieder gefährlich vorm Zorbauer Tor, doch Kabisch parierte prächtig. Der Gegenangriff von Zorbau wurde schnell ausgeführt, Zenner stand frei vor Böhme, doch auch dieser reagierte sehr gut. Bis zum Spielende konnte sich Steffen Kabisch im Zorbauer Tor noch 2x auszeichnen (80., 89. min). Bei ihm konnten sich die Blau-Weißen bedanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel. Dem Zorbauer Spiel fehlte an diesen Tag einfach der letzte Wille, Zielstrebigkeit und Durchschlagskraft so dass der Sieg vom TSV auch in dieser Höhe in Ordnung geht.
 
Zorbau: Kabisch, Winkler, Litzke, Grunicke, Armbrecht, Schellknecht, Ritzer, Haas (Fischer), Fröhlich, Theiß, und Paul (Zenner)
 
TSV Leuna 1919 – SV BW Zorbau 5 : 2 (4:0)
Geschrieben von Mike Schütz   
07.03.2010

Leuna bezwang Zorbau in nur einer Halbzeit

Auf dem tiefverschneiten Hockeyrasen von Leuna war an Fußball eigentlich nicht zu denken, so versuchten es beide Team`s mit dem englischen „kick and rush“. In der ersten Hälfte vergaß Zorbau dabei aber, dass man die Zweikämpfe trotzdem annehmen muß und stand viel zu weit von den Gegenspielern weg, so dass der Gastgeber alle Freiheiten genoß. Leuna verweigerte auch nicht lange die Annahme der freundlichen Gastgeschenke und ging schon nach fünf Minuten durch Kevin Degner in Führung. Auf Zorbauer Seite waren noch gar nicht alle mit den Schuldzuweisungen am ersten Treffer fertig, als Nino Hammerschmidt eine Minute später das 2:0 nachlegte. Zu allem Überfluß mussten Zorbau`s Verantwortliche nach einer Viertelstunde Alexander Schmidt vom Feld nehmen, der sich schon zu diesem frühen Zeitpunkt am Rande des Platzverweises bewegte. Dafür rückte Maik Weiß aus dem defensiven Mittelfeld auf die Rechtsverteidigerposition und wurde dort vom Portugiesen Joao Pires regelrecht schwindlig gespielt. Der schlich sich in der 40.Minute im Rücken von Weiß davon und nutzte eine Eingabe von der rechten Seite zum 3:0. Duplizität der Ereignisse zum 2:0, auch diesmal dauerte es kaum sechzig Sekunden bis zum vierten Treffer, wobei sich Zorbau klassisch auskontern ließ. Die Zorbauer Gäste waren bis zur Pause nur schmückendes Beiwerk dieser Partie und praktisch schon besiegt.

Trainer Horst Kunze versuchte es mit Aufbauarbeit in der Kabine und forderte Mut und Aggressivität in den Zweikämpfen ein, dazu befreite er Weiß von seinem Gegenspieler und setzte den schnellen Sebastian Dose auf den Portugiesen an. Nach drei Minuten im zweiten Durchgang nahm Danny Hein einen Ball aus zwanzig Metern volley und traf zum 1:4 genau ins Dreiangel. Jetzt war Zorbau richtig im Spiel und tat es den Hausherren gleich, denn bereits drei Minuten später beförderte Ronny Riemschneider einen Freistoß aus zentraler Position zum 2:4 ins generische Gehäuse. Leuna hatte seine Zuordnung in der Defensive völlig verloren, war von den zwei schnellen Gegentreffern wie gelähmt und kam nur noch selten über die Mittellinie. Riemschneider scheiterte zwei mal denkbar knapp am aufmerksamen Leunaer Keeper, der mehrfach das Anschlußtor verhinderte, was die Partie wohl zum Kippen gebracht hätte. Als es durch Andreas Schwarze endlich fiel, fiel der Schiedsrichter auf das ständige Geschrei des Leunaer Co-Trainers herein und hatte urplötzlich auch ein Abseits gesehen. Zu allem Überfluß musste Riemschneider in der 66.Minute verletzt den Platz verlassen. So brachten die Gastgeber mit einigem Glück und zwei, drei merkwürdigen Schiedsrichterentscheidungen die Zeit über die Runden und netzten in der Nachspielzeit sogar noch zum 5:2 – Endstand ein. Die Zuschauer sahen zwei Halbzeiten, die unterschiedlicher nicht sein konnten und Zorbau verschenkte mit einer unmotivierten ersten Halbzeit die Chance auf Punkte.

Es spielten Sausner im Tor, Schmidt (15.Pricha), Looben, Herrmann, Kahl, Weiß, Hein, Micenko (46. Werner), Dose, Riemschneider (66.Franke)

 
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