0:0 am Ende zuwenig

21. September 2019

NUR 0:0 GEGEN HALDENSLEBEN IST ZU WENIG

Wieder hat der SV Blau-Weiß Zorbau in einem Heimspiel in der Verbandsliga ein Tor erzielt. Gegen den Haldensleber SC kam die Mannschaft von Trainer Maik Kunze nicht über ein 0:0 hinaus. Dabei hatten die Gastgeber wesentlich mehr Spielanteile und auch mehr Abschlüsse zu verzeichnen, “aber wenn du kein Tor schießt, dann gewinnst du auch nicht”, so die einfache Analyse von Trainer Kunze. Dank der 0:4-Niederlage von Barleben verbesserte sich Zorbau in der Tabelle aber erstmal auf den sechsten Platz, dicht gefolgt von Aufsteiger SSC Weißenfels (1:0 in Thalheim), der lediglich ein um zwei schlechteres Torverhältnis hat.

Gegen Haldensleben merkten die Blau-Weißen von Beginn an, was das für ein Spiel werden würde. Denn die Gäste standen mit einer doppelten Viererkette sehr dicht und robust gestaffelt in der Abwehr und ließen ab der 16-Meter-Linie nichts zu. Während Mittelstürmer Simon Kügler so während des gesamten Spiels regelrecht abgemeldet war, versuchten es seine Mitspieler fast ausschließlich aus der Ferne. Bei zwei Schüssen von John Winkler (22. Spielminute) und Fabian Schößler (39.) konnte Gästekeeper Florian Switala den Ball gerade so noch über die Latte lenken.

Meistens aber waren die zahlreichen Abschlüsse aus der Ferne zu schwach oder unplatziert geschossen. Da aber auch Haldensleben so gut wie kaum eine halbwegs ordentliche Torchance zusammenbrachte, blieb es am Ende beim zwangsläufigen torlosen Unentschieden. “Die vielen Schüsse von Außen waren in Ordnung. Aber am und im Strafraum fehlte uns heute einfach Qualität. Statt in den 16er zu drängen, wurde zu oft wieder zurückgespielt. Das müssen wir besser machen”, sagte Maik Kunze.
Die Gelegenheit dazu hat seine Mannschaft am Donnerstag, 3. Oktober, wenn zum nächsten Heimspiel der Tabellendritte SV Westerhausen in Zorbau antritt. “Das ist eine ähnliche Mannschaft wie Haldensleben. Auch die werden dicht gestaffelt auf Konter lauern, das wird wieder sehr schwer für uns”; prognostiziert der Trainer.

Zorbau: Heine – Winkler, Thurm, Konik, Schößler, Falko Löser, Solivani (80. Hartmann), Sascha und Robert Rode, Kügler (82. Pellmann), Konik, Reichmuth (72. Andreas Löser)