SOUVERÄNER HEIMSIEG

Der SV Blau-Weiß Zorbau hat sein erstes Heimspiel seit November in der NOFV-Oberliga mit einem souveränen 3:1 (1:0) gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf beendet. Mit diesen drei weiteren Punkten verbessert sich die Mannschaft von Trainer Alexander Gerth auf den zehnten Tabellenplatz und hat bei 18 Punkten nun schon sieben Zähler Vorsprung auf den FC Grimma, der den ersten ordentlichen Abstiegsplatz belegt.

Kapitän Falko Löser machte gegen Neugersdorf da weiter wo er als Siegtorschütze vom vergangenen Woche beim 1:0 beim FC An der Fahner Höhe aufgehört hatte. Erst traute er sich zweimal aus der zweiten Reihe abzuziehen und dann erzielte er in der 36. Minute mit einem Traumtor das Führungstor. Einen Freistoß von der linken Strafraumkante zirkelte er perfekt in den langen Winkel. Ricky Bornschein und Marcel Nolde erzielten die beiden weiteren Treffer (73. und 90.+ 2), als sie nah vor dem Tor nur den Fuß hinhalten mussten. Für das zwischenzeitliche 1:2 (82.) für Neugersdorf sorgte Karl Petrick.

Das zweite Saisontor von Löser war sozusagen der Türöffner für den Heimsieg. Denn in der ersten halben Stunde war das Spiel ausgeglichen, auch wenn die Gäste die besseren Chancen hatten. So gab es in der achten und der 29. Minute jeweils gute Doppelchancen für den FC Oberlausitz, die mit vereinten Kräften zunichte gemacht werden konnten. Generell aber konnten die Sachsen wenig von den zahlreichen technischen Fehler der Zorbauer Profit ziehen und sich Chancen erarbeiten.

In der zweiten Halbzeit waren es dann vor allem die Torhüter, die für Aufsehen sorgten. Sowohl Christian Schmedtje auf Zorbauer, als auch Patrik Klouda auf Neugersdorfer Seite konnten sich einige Male mit Glanzparaden auszeichnen. Bornschein aber hätte schon in der 56. Minute das 2:0 machen müssen, als er gegen den bereits geschlagenen Gästekeeper das Leder freistehend Zentimeter am Tor vorbei legte. So waren die Blau-Weißen am Ende glücklicher, aber auch durchaus verdienter Sieger in einem sehr ansehnlichen Spiel von beiden Mannschaften.

Für Zorbau geht es am kommenden Wochenende zum Tabellen-Drittletzten und Aufsteiger SV 09 Arnstadt. Die Siegesserie könnte also nahtlos fortgesetzt werden. Das nächste Heimspiel ist am 26. Februar ein Testspiel gegen den Thüringenligisten Wismut Gera (13.30 Uhr). Das nächste Oberliga-Heimspiel ist dagegen erst für den Samstag, 19. März gegen die Reserve des FC Carl Zeiss Jena angesetzt.

Zorbau: Schmedtje – Zeigler, Thurm (63. Winkler), Deumer (63. Hartmann), Falko Löser (Strauchmann), Opolka (Froehlich), Rode, Dwars (79. Aljindo), Bornschein, Muwanga, Nolde

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Ein Punkt ist zu wenig

Bericht: Matthias Voss

Gegen den FSV Wacker Nordhausen ist der SV Blau-Weiß Zorbau am Samstag in der NOFV-Oberliga nicht über ein 1:1 (1:0) hinausgekommen. Karl Feldmer brachte den Gastgeber in der 22. Minute verdient in Führung, der Ausgleich der Gäste durch Lennart Liese in der 55. Minute fiel eher unglücklich. „Das war ein dummes Gegentor, weil wir das alle nicht gut verteidigt haben“, ärgerte sich Stürmer Ricky Bornschein nach dem Spiel.

Generell hält er den verpassten Dreier für sehr ärgerlich. Denn Zorbau war teilweise überlegen und hatte auch die besseren Chancen. „In der ersten Halbzeit waren wir klar besser, hätten aber vor dem Tor cooler bleiben müssen“, so Bornschein, der sich von der Kritik selber nicht ausnahm. Er sprach damit unter anderem seine Riesenchance fünf Minuten nach der Führung an, mit der er Wacker-Torhüter Valentin Henning zu einer Glanzparade zwang. Weitere zahlreiche Torraumszenen folgten, was fehlte waren die Abschlüsse. Auf der Gegenseite standen die Nordhäuser zahlreiche Male im Abseits, so dass es mit dem schmeichelhaften 1:0 für die Thüringer in die Kabine ging.

Nach dem Seitenwechsel war es wieder Bornschein, dessen Kopfball in der 51. Minute nach einer Ecke das Tor nur knapp verfehlte. Kurz darauf dann der Ausgleich und in der Folgezeit hätte Nordhausen das Spiel komplett kippen können. Liese verfehlte in der 67. Minute das Zorbauer Tor freistehend doch deutlich und sechs Minuten später hätte Jerome Riedel eigentlich das 1:2 machen müssen. Ein Riesenbock von Blau-Weiß-Keeper Dominic Heine, als er einen Rückpass direkt auf den Fuß des Einwechslers spielte, wurde aber nicht bestraft, weil der Nordhäuser völlig allein vorm Tor weit über dieses verzog.

In der Schlussphase gerieten die Gäste dann noch einmal böse ins Schwimmen. Fabian Schößler, dessen Ball noch auf der Linie geklärt wurde, und erneut Bornschein, der den Ball nach guter Flanke von Falko Löser nicht gut genug kontrollieren konnte, hatten den Siegtreffer auf dem Fuß. „In der zweiten Hälfte war es ein sehr zerfahrenes Spiel mit vielen langen Bällen. Aber wir hätten das einfach besser runterspielen müssen“, meinte Bornschein. Am kommenden Wochenende sieht er aber beim VfL Halle 96 durchaus Siegchancen, „wenn wir den Kampf annehmen und unser bestes Spiel zeigen. Und wenn alle Spieler an Bord sind.“

Zorbau: Heine – Strauchmann, Falko und Kai Löser (72. Thurm), Feldmer, Opolka (72. Schößler), Hartmann, Robert Rode, Dwars (33. Froehlich), Bornschein, Nolde

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Der Bann ist gebrochen

Der Bann ist gebrochen

Mit einem verdienten 3:2 (3:2) gegen den Bischofswerdaer FV hat der SV Blau-Weiß Zorbau seinen ersten Heimsieg in der aktuellen Saison der Oberliga, Staffel Süd eingefahren. John Winkler (16.), Gerald Muwanga (30.) und Ricky Bornschein (33.) drehten Mitte der ersten Halbzeit den frühen 0:1-Rückstand aus der fünften Spielminute durch Jiri Valenta. Pavel Cermak gelang zwar noch vor der Pause der Anschlusstreffer für die Ostsachsen (38.), aber zu mehr sollte es für Bischofswerda nicht reichen.

„Das ist eine große Erleichterung für uns. In der ersten Viertelstunde waren wir überhaupt nicht drin, aber danach sind wir umso besser ins Spiel gekommen“, freute sich Blau-Weiß-Trainer Alexander Gerth. Seine Mannschaft habe nach dem frühen Rückstand Moral gezeigt und in der zweiten Halbzeit gut verteidigt, „auch wenn natürlich ein wenig Glück mit dabei war. Aber das haben wir uns erarbeitet.“

Ein einfacher Freistoß in den Strafraum reichte dem Gast, um kurz nach dem Anpfiff in Führung zu gehen. Valenta brauchte nur den Fuß hinzuhalten. Danach waren die Gastgeber teilweise völlig von der Rolle und hatten Glück, dass Bischofswerda nicht sofort nachlegte. Der erste richtige Vorstoß in die gegnerische Hälfte brachte überraschend den Ausgleich. Winklers Freistoß aus 18 Metern wurde unhaltbar in den Winkel abgefälscht.

Nun war das Spiel offen, verlagerte sich aber immer mehr vor das BFV-Tor. Ein weiterer Winkler-Freistoß landete bei Muwanga, der passte auf Bornschein und als der den Ball nicht kontrollieren konnte, stand der Zorbauer Abwehrmann aus fünf Metern goldrichtig – 2:1. Besser machte es Bornschein drei Minuten später. Arno Dwars, an diesem Tag ein wieder mal kaum zu stoppender, quirliger Angreifer spitzelte Bischofswerdas Torhüter Lukas Kycek vom Fuß und passte zu Bornschein, der sich die Ecke des leeren Tores aussuchen konnte.

Hätte Dwars zwei Minuten später nicht um Zentimeter das Tor verfehlt, wären wahrscheinlich alle Messen gelesen gewesen. So kamen die Sachsen noch einmal zurück und witterten in der zweiten Halbzeit ihre Chance auf den Ausgleich. Doch erst in der Nachspielzeit gab es mit einem Treffer an die Lattenunterkante eine Riesenchance, ansonsten verteidigte Zorbau zu gut. Ganz im Gegenteil hatten Bornschein (60.) und in der Nachspielzeit Dwars und Michael Fröhlich sogar das 4:2 auf dem Fuß.

Nach einem spielfreien Wochenende geht es in zwei Wochen für Blau-Weiß Zorbau nach Rudolstadt, beim Tabellen-Zwölften Einheit rechnet sich Alexander Gerth durchaus auch was aus. „Wichtig ist, dass wir nach dieser Leistung jetzt dranbleiben. In dieser Liga kann man sich immer was ausrechnen und deswegen wollen wir uns auch in Rudolstadt für unsere Arbeit in den vergangenen Wochen belohnen“, so der Zorbauer Trainer.

Zorbau: Schmidt – Strauchmann, Deumer (71. Feldmer), Falko (87. Reichmuth) und Kai Löser (87. Thurm), Winkler (62. Fröhlich), Robert Rode (87. Zorn), Dwars, Bornschein, Muwanga, Nolde

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NIEDERLAGE TROTZ ENGAGIERTER LEISTUNG

NIEDERLAGE TROTZ ENGAGIERTER LEISTUNG

Auch gegen die stärkste Auswärtsmannschaft der Oberliga gab es für den SV Blau-Weiß Zorbau erwartungsgemäß nicht den ersten Saisonheimsieg. Beim 2:3 (2:2) gegen den FSV Budissa Bautzen zeigte die Mannschaft von Alexander Gerth aber 90 Minuten lang eine engagierte Leistung.

Die Gäste, sich ihrer Angriffsstärke bewusst, belagerten von Beginn an das Zorbauer Tor, Blau-Weiß stand aber meistens gut, so dass es zunächst nicht zu klaren Chancen für die Sachsen kam. In der 18. Minute aber brauchte Tom Hagemann nach einer Ecke auf den kurzen Pfosten nur den Fuß hinzuhalten, um die Gastgeber mit dem 0:1 zu überraschen. Zorbau dagegen hatte wenige, dafür aber hochkarätige Möglichkeiten. Ricky Bornschein scheitere an der Fißabwehr von Gästetorhüter Gorzelanski (12. Minute) und Karl Feldmer verzog nach einer halben Stunde ebenso freistehend aus kurzer Entfernung über das Tor.

Beide waren aber noch in der ersten Halbzeit daran beteligt, dass das Spiel zunächst kippte. Arno Dwars umspielte in der 32. Minute nach einem tollen Pass von Bornschein den Keeper und brauchte nur noch ins leere Tor einschieben. Und Feldmer traf in 41. Minute aus 16 Metern in die untere Ecke zum 2:1. Doch diese Führung hielt nur zwei MInuten ehe erneut Hagemann noch vor der Pause der nicht unverdiente Ausgleich gelang.

Nach dem Seitenwechsel machte Bautzen mit seiner Überlegenheit weiter und wurde durch Paul Jockusch schon früh (49. Minute) belohnt – 2:3. Nur eine Minute zuvor hatte Bornschein die erneute Führung auf dem Fuß, scheiterte aber erneut am Fuß von Gorzelanski. Am Ende hätte es trotzdem doch noch Unentschieden ausgehen können. Doch die Kopfbälle von Feldmer (65.) und Dwars (85.) fanden nicht den Weg ins Tor.

Zorbau: Heine – Strauchmann, Feldmer (69. Hartmann), Falko Löser (69. Zorn), Kai Löser (80. Sascha Rode), Robert Rode, Opolka, Dwars, Bornschein, Muwanga, Nolde (80. Froehlich)

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Verdienter Punkt gegen Ligafavoriten

Verdienter Punkt gegen Ligafavoriten

Mit einer ordentlichen Leistung hat sich der SV Blau-Weiß Zorbau gegen den Tabellendritten SV Union Sandersorf ein verdientes 1:1 (1:1) erkämpft. Bereits in der dritten Spielminute erzielte Michael Fröhlich die Führung, als er nach einer guten Hereingabe von Nils Thurm aus fünf Metern nur noch einnicken musste. Sandersdorf kam nach knapp einer halben Stunde zum Ausgleich durch Danny Wagner, der seinen Oberschenkel in einen scharfen Schuss von Rico Gängel hielt und Zorbaus Torhüter Dominic Heine so keine Chance ließ.

„Wir haben über viele Phasen hinweg das umgesetzt, was wir im Training erarbeitet hatten. Das war eine anständige Leistung gegen einen guten Gegner. Ich bin sehr zufrieden mit dem Punkt“, freute sich Alexander Gerth nach dem Spiel. Der Zorbauer Trainer sah von Beginn eine engagierte Gastgeber-Mannschaft, die vor allem in der zweiten Halbzeit sehr clever und kontrolliert spielte. Dennoch hatten Ricky Bornschein (7.), Marcel Nolde (12.), Dominic Deumer (19.), dessen Freistoß von der Torauslinie Union-Keeper Nick Koller gerade noch an die Latte lenken konnte, sowie erneut Fröhlich (52.) und Nolde (53.) gute Tormöglichkeiten.

Spielbestimmender aber waren die favourisierten Gäste. Gerade in der ersten Halbzeit musste Torhüter Heine doch einige Mal gut parieren, um weitere Gegentreffer zu verhindern. In der zweiten Hälfte ließen die Gastgeber dann nicht mehr soviel zu und rund zwanzig Minuten vor Schluss war das Spiel im Endeffekt entschieden. Denn nach der glatten roten Karte gegen den Ex-Zorbauer Gregor Schlichting hatte Sandersdorf nicht mehr viel entgegenzusetzen. Der Stürmer hatte versucht an der 16-Meter-Kante per Fallrückzieher an den Ball zu kommen, übersah dabei aber Benedikt Strauchmann und traf diesen voll ins Gesicht.

„Vielleicht hätten wir in der Überzahl noch mehr riskieren können. Aber Sandersdorf ist auch mit nur zehn Mann eine sehr gefährliche Mannschaft“, meinte Alexander Gerth. Nach dem jetzt erstmal letzten Gegner aus der oberen Tabellenhälfte geht es für Blau-Weiß Zorbau in den kommenden Wochen gegen solche aus unteren Gefilden. Doch Gerth sieht das keineswegs als leichte Gegner an. „Alle Mannschaften in der Oberliga sind schwer zu bespielen. Wir werden ungeachtet des Tabellenplatzes niemanden unterschätzen“, meinte der Zorbauer Trainer in Hinblick auf die nächste Aufgabe am kommenden Wochenende beim Tabellenletzten Martinroda.

Zorbau: Heine – Strauchmann, Deumer (68. Feldmer), Falko und Kai Löser, Robert Rode, Thurm (91. Hartmann), Fröhlich (68. Ajindo),  Bornschein, Muwanga, Nolde

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Zorbau zuhause weiterhin ohne Sieg

Zorbau zuhause weiterhin ohne Sieg

Der SV Blau-Weiß Zorbau bleibt auch in dem sechsten Spiel in Folge ohne Sieg in der NOFV-Oberliga, Staffel Süd, Gegen den FC Einheit Wernigerode gab es auf eigenem Platz ein nicht unverdientes 0:2 (0:0). Mit einem Doppelschlag von Hildach und Staat in der 52. und 53. Spielminute bleibt der Aufsteiger aus dem Harz dagegen in seinem fünften Saisonspiel ungeschlagen. Unschöner Höhepunkt war die glatte rote Karte gegen Manuel Reichmuth nach einem Frustfoul an der Seitenlinie in der 90. Minute.

Nach einem flotten Spielbeginn verflachte das Spiel auf beiden Seiten Mitte der ersten Halbzeit zusehends. Nennenswerte Torchancen gab es lediglich von Lucas Plilich, der in der 26. Minute für die Gäste knapp über das Tor zielte und drei Minuten später durch Zorbaus Ricky Bornschein, der das Gehäuse ebenso knapp verfehlte. Ansonsten war es teilweise ein einziges Fehlpass-Festival. Nach einer halben Stunde musste Oskar Zorn nach einem Ellenbogencheck mit einer blutenden Platzwunde verletzt vom Feld. Der eingewechselte Dominik Deumer sorgte kurzzeitig für eine Belebung des Zorbauer Spiels.

Nach dem Seitenwechsel schien es so weiter zu gehen, ehe der Wernigeröder Doppelschlag für die Entscheidung sorgte. Denn ein wirkliches Aufbäumen der Gastgeber war nicht großartig zu erkennen. Zwar hatte der eingewechselte Arno Dwars, der in seinem ersten Saisonspiel für ersten Schwung sorgte, zwei gute Torchancen. Aber vielmehr sprang für die Blau-Wei\’dfen nicht heraus. Da sich Wernigerode auch nur noch aufs Verwalten des Ergebnisses konzentrierte, blieb es bei dem für die Gastgeber ernüchterndem Ergebnis.

Zorbau: Heine – Strauchmann, Zorn (30. Deumer), Falko Löser (56. Robert Rode), Opolka, Feldmer (74. Reichmuth), Ajindo (56. Dwars), Thurm (74. Fröhlich), Hartmann, Bornschein, Muwanga

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Später Punktgewinn in Grimma

Später Punktgewinn in Grimma

Grimma. „Entweder die Mannschaft hört im Vorfeld nicht zu oder es ist einfach eine gewisse Qualitätsfrage!“ Grimmas Trainer Alexander Kunert fand nach der Partie gegen den SV Blau-Weiß Zorbau sehr deutliche Worte. Diese waren mit Sicherheit auch angebracht, denn wie fahrlässig seine Elf die drei wichtigen Punkte im Endeffekt wegwarf, war einfach nicht nachzuvollziehen. Bis in die vierte Minute der Nachspielzeit hinein führten die in Überzahl agierenden Muldestädter knapp mit 2:1 – als ein indirekter Freistoß zehn Meter vor dem Gäste-Tor die endgültige Entscheidung hätte bringen können. Doch es kam alles ganz anders. Der Freistoß blieb in der Zorbauer Abwehrmauer auf der Torlinie hängen, so dass den Gästen im Anschluss daran doch noch ein Angriff vorbehalten blieb. So brachte Zorbau den Ball noch einmal hoch in den Grimmaer Strafraum, als kurz darauf das Unheil seinen Lauf nahm.

Wie bereits im letztwöchigen Heimspiel gegen Sandersdorf brachte man die Kugel erneut nicht aus der Gefahrenzone, als Gäste-Torjäger Ricky Bornschein die Situation als Erster erfasste und unmittelbar vor dem Schlusspfiff das Streitobjekt zum 2:2-Ausgleich per Flachschuss im FC-Gehäuse unterbrachte (90.+5). Ausgerechnet Bornschein, auf dessen Gefährlichkeit der Grimmaer Coach in der Vorbereitung mehrfach explizit hingewiesen hatte. „Wir hatten den Gegner natürlich analysiert“, rang Kunert auch eine Stunde nach dem Abpfiff immer noch merklich um Fassung. „Doch irgendwann müssen diese Dinge auch mal greifen. Das hat einfach mit einer gewissen Konzentration bis zum Schluss zu tun. In der Endkonsequenz fühlt sich dieses Unentschieden ohne Frage für uns wie eine Niederlage an.“ Dagegen feierte Zorbau den Last-Second-Ausgleich wie einen Sieg. „Wir sind mit dem Punkt sehr zufrieden“, gab dessen Sportlicher Leiter Axel Naumann in der anschließenden Pressekonferenz zu Protokoll. „Auch wenn es für Grimma natürlich bitter ist, den Ausgleichstreffer so kurz vor Schluss zu kassieren, denke ich, dass das Ergebnis letztlich in Ordnung geht.“

Auf schwer bespielbarem Boden entwickelte sich frühzeitig eine sehr kampfbetonte Partie. Auch wenn bei den Gastgebern mit verletzten Stefan Tröger, Vincent Markus, Lucas Bartsch, Robin Brand sowie dem Gelb-Rot-gesperrten Michel Schwarz wichtige Spieler nicht zur Verfügung standen, waren die Platzherren gewillt, den Schwung vom letztwöchigen Sieg in Martinroda (2:1) mitzunehmen. Allerdings waren die Gäste gewillt, die vergangenen Niederlagen in Plauen (1:4) und daheim gegen Erfurt (0:4) vergessen zu machen und stellten sich in Grimma als kämpferisch robuste Einheit vor. Die ersten torgefährlichen Aktion hatte dabei auch Zorbau. Zunächst kam Sturmtank Bornschein nach einer flachen Eingabe von Niklas Opolka einen Schritt zu spät (12.), wenig später strich ein Distanzschuss von Marcel Nolde nur knapp über den Querbalken (21.). Nichtsdestotrotz hatten jedoch die Kunert-Schützlinge frühzeitig mehr Ballbesitz, auch wenn sich die großen Tormöglichkeiten erst einmal nicht ergeben sollten. Dies änderte sich dann allerdings in der 23. Spielminute. Nach einer flachen Hübner-Eingabe auf den kurzen Pfosten scheiterte Maximilian Sommer zwar zunächst am gut reagierenden Gäste-Keeper Dominic-René Heine, doch Moritz Griesbach stand goldrichtig und wuchtete den Nachschuss zum 1:0 in die Maschen 1:0 (23.).

„Anfangs sah das schon sehr vielversprechend aus“, urteilte FC-Trainer Alexander Kunert im Nachgang. Zumal die Einheimischen, fünf Minuten nach dem Führungstreffer, sogar die große Gelegenheit hatten, das Ergebnis weiter auszubauen. Sehr gut von Leonhard Wolf eingesetzt, stand erneut Moritz Griesbach völlig frei vor dem Zorbauer Tor, doch verfehlte der Stürmer mit seinem Schlenzer hauchzart das Ziel (28.). Kurz darauf zog Matty Goldammer von der linken Seite energisch nach innen, doch setzte er seinen Schuss etwas zu hoch an (32.).

Zorbau hing in dieser Phase etwas in den Seilen, hier hätte den Gastgebern ein zweites Tor sichtbar gutgetan. Doch stattdessen brachte man die Gäste durch einen individuellen Fehler um ein Haar ins Spiel zurück. Nach einem langen Ball von Benedikt Strauchmann und einem Stellungsfehler von Toni Ziffert (welcher kurz darauf verletzt das Spielfeld verlassen musste), war Ricky Bornschein urplötzlich frei durch, doch schob der Torjäger die Kugel knapp am Tor vorbei (34.). Zorbau wachte dadurch wieder auf, bei einem Distanzschuss von Dominik Deumer riss FC-Schlussmann Nico Becker reaktionsschnell die Fäuste hoch (38.). Kurz vor dem Seitenwechsel musste allerdings sein Gegenüber Dominic-René Heine noch einmal sein Können demonstrieren, als er einen Freistoß von Leonhard Wolf aus dem Eck fischte (45.).

Auch in den zweiten 45 Minuten blieb die Partie bei strömenden Regen extrem kampfbetont, beide Teams wichen keinen Zentimeter zurück. Doch so sehr Grimmas Trainer Alexander Kunert seine Mannschaft in der Kabine noch einmal auf elementare Dinge hinwies – wenige Minuten nach Wiederanpfiff war alles hinfällig. Bornschein nahm im Grimmaer Strafraum eine ungeschickte Attacke von Tim Mattheus dankbar an – Schiedsrichter Leroy Schott (Treffurt) hatte gar keine andere Wahl, als auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Kapitän Fabian Schößler nahm die Einladung dankbar an und drosch die Kugel zum 1:1 unter die Latte (52.). Nun war kurzzeitig etwas Unordnung in der FC-Hintermannschaft, als ein Schuss von Deumer gerade noch von der Linie geklärt werden konnte, war sogar eine Gäste-Führung möglich (55.).

Doch davon erholten sich die Muldestädter recht schnell. Man legte fortan eine Kohle drauf und erlangte wieder sichtbar mehr Spielkontrolle. Bei den Bemühungen erwies sich Dominic-René Heine jedoch zunächst zweimal als unüberwindbares Hindernis. So reagierte der ehemalige Schlussmann von Chemie Leipzig zunächst gegen Moritz Griesbach (54.) sowie anschließend gegen Kevin Wiegner (60.) bravourös und verhinderte damit zweimal einen erneuten Gäste-Rückstand. Doch wenig später war auch der gut aufgelegte Zorbauer Keeper machtlos. Nach einer weitgezogenen Flanke von Jan Hübner brachte Kevin Wiegner die Kugel per Kopf zurück in die Gefahrenzone, wo Moritz Griesbach gedankenschnell reagierte und zum 2:1 einschoss (69.).

Die Gastgeber hatten fortan wieder alles in der eigenen Hand, für den Erhalt der extrem wichtigen drei Punkte war man nun auf einem guten Weg. Zorbau öffnete in der Folgezeit folgerichtig, erzeugten die Gäste keinerlei Torgefahr. Die Ausnahme bildete da einzig ein Versuch von Bornschein, doch verfehlte sein Schuss das kurze Eck (78.). Stattdessen hatten die Muldestädter aufgrund der sich nun bietenden Räume durchaus die Möglichkeit, eine Vorentscheidung zu erzwingen. Sehr gut von Maximilian Sommer in Szene gesetzt, scheiterte zunächst Kevin Wiegner am abermals gut reagierenden Heine (77.). Anschließend hatte der eingewechselte Max Erdmann ebenfalls das 3:1 auf dem Fuß, doch nachdem er gut von Moritz Griesbach freigespielt wurde, blieb der Erfurter Neuzugang im Duell gegen Heine abermals zweiter Sieger (90.+3). Zu diesem Zeitpunkt waren die Platzherren dann sogar schon in Überzahl. Schiedsrichter Schott wertete eine Attacke von Sascha Rode im Mittelfeld als grobes Foulspiel und stellte den ehemaligen Chemie-Innenverteidiger mit glatt Rot vom Platz (90.+1).

Sämtliche Vorzeichen standen nun auf Seiten der Muldestädter, zumal man kurz vor Schluss die nächste riesige Gelegenheit verstreichen ließ, die Partie endgültig zu entscheiden. Gäste-Schlussmann Dominic-René Heine nahm einen Rückpass eines Mitspielers mit den Händen auf, Referee Schott wertete dies konsequent mit einem indirekten Freistoß. Doch auch diese Möglichkeit aus etwa zehn Metern konnten die Gastgeber nicht nutzen, als Jan Hübners Versuch vom in der Abwehrmauer befindlichen Gerald Muwanga aufgehalten wurde (90.+4). So blieb den Gästen der letzte Angriff im Spiel vorbehalten und ja, letztlich trat wieder das ein, was man nicht zum ersten Mal in der Schlussphase in dieser Saison erlebt hatte. Einen langen Diagonalball in den Grimmaer Strafraum konnten die Kunert-Schützlinge nicht aus der Gefahrenzone befördern, Ricky Bornschein schaltete gedankenschnell und ließ Nico Becker mit einem Flachschuss keine Abwehrchance – 2:2 (90.+5). Tor, Abpfiff! Einfach unfassbar und nicht zu erklären, wie die Grimmaer diesen Heimsieg mehr als fahrlässig wegwarfen! Wie bereits gegen Bautzen und Sandersdorf kosteten schwere Konzentrationsmängel in der Endphase dem Team wichtige Zähler.

Natürlich stehen dem Team wichtige Leistungsträger derzeit verletzungsbedingt nicht zur Verfügung, doch kann dieser Fakt nicht als Entschuldigung für diese Endphase geltend gemacht werden. „Wir bekommen in der Oberliga nichts geschenkt, das haben wir nun bereits mehrfach zu spüren bekommen“, spricht Trainer Alexander Kunert ein wichtiges Thema offen an. „Wieder einmal haben wir uns für unseren Aufwand nicht belohnt. Wir müssen diese Fehler ganz schnell abstellen, denn solche Konzentrationsmängel haben uns bisher schon den einen oder anderen Zähler gekostet. Somit holst du nur einen Punkt, wo du drei Zähler verdient gehabt hättest.“


Bericht Quelle: fc-grimma.de

 

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SV Blau-Weiß Zorbau – FC Rot-Weiß Erfurt 0:4 (0:1)

SV Blau-Weiß Zorbau – FC Rot-Weiß Erfurt 0:4 (0:1)

Auch in der Höhe verdient

Nichts zu holen gab es für den SV Blau-Weiß Zorbau gegen den hohen Ligafavouriten FC Rot-Weiß Erfurt. Beim 0:4 (0:1) kamen die Gastgeber nicht einmal ansatzweise in die Nähe einer Überraschung, die ihnen in der vergangenen Saison noch beim 2:1-Heimspielsieg gelungen war. Zu allem Überfluss verletzte sich Kai Löser auch noch bei einer Abwehraktion und musste mit Verdacht auf einen Beinbruch Mitte der zweiten Halbzeit ins Krankenhaus gefahren werden. Dafür gab Tarek Ajindo sein Debut, nachdem er erst diese Woche vom 1. FC Merseburg verpflichtet worden ist.

Von Beginn an waren die Thüringer, gespickt mit Dritt- und Regionalliga-erfahrenen Spielern, die spielbestimmte Mannschaft. Zorbau schaffte es sogar kaum, einmal über die Mittellinie zu kommen, so sehr wurden sie hinten reingedrängt. Folgerichtig hatte Erfurt Chancen über Chancen, während es von den Blau-Weißen nicht einen Torschuss zu verzeichnen gab. Doch Kay Seidemann oder auch Artur Mergel verziebten zahlreiche Möglichkeiten. So hätte es schon zu Pause wesentlich höher stehen können oder müssen als 1:0. Für diesen Treffer sorgte Fatlum Elezi in der 22. Minute.“In der ersten Halbzeit haben wir uns phasenwesie noch ganz gut verkauft und auch einiges verhindert. Aber dann zeigte sich die individuelle Stärke der Erfurter“, sagte Zorbaus neuer Trainer Alexander Gerth.MIt einem Doppelpack von Elezi (47.) und Tom Woiwod (52.) sorgte Rot-Weiß dann schnell für die Entscheidung. Und erst nachdem Elezi in der 66. Minute mit seinem dritten Tagestreffer den Endstand herstellte, konnte sich der Gastgeber endlich mal ein bisschen befreien und nach vorne spielen. So gab es dann in der Schlussphase auch noch die eine oder andere Torchance durch die eingewechselten Sascha Rode und Oskar Zorn.

„Klar, uns fehlten eine Menge wichtiger Spieler. Aber das soll keine Entschuldigung sein, denn auch die anderen können ja Fußball spielen“, sprach Gerth nach dem Spiel das Fehlen von Kapitän Falko Löser, Stürmer Arno Dwars oder auch Fabian Schößler an. Dazu fehlte am Ende die Kraft, hervorgerufen auch durch die englische Woche mit dem Spiel am Donnerstag in Plauen (1:4). Nun heiße es nach vorne zu schauen. „In Grimma bin ich wieder optimistisch, dass wir uns belohnen werden“, hofft Gerth auf mindestens einen Punkt am kommenden Wochenende.
Zorbau: Heine – Strauchmann, Nolde, Winkler (45. Deumer), Kai Löser (63. Zorn), Opolka (78. Sascha Rode), Ajindo (45. Thurm), Reichmuth (82. Salomon), Toni Hartmann, Bornschein, Muwanga​

SV Blau-Weiß Zorbau – VfB Krieschow 2:2 (1:0)

Remis gegen VfB Krieschow

SV Blau-Weiß Zorbau – VfB Krieschow 2:2 (1:0)

REMIS IN ALLERLETZTER SEKUNDE

Was für ein Heimspielauftakt für den SV Blau-Weiß Zorbau in der NOFV-Oberliga, Staffel Süd! Gegen den Favouriten VfB Krieschow (bei Cottbus) gelang in allerletzter Sekunde noch der Ausgleich zum dann doch eher glücklichen 2:2 (1:0). Damit gab es auch im vierten Oberligaspiel gegen die Gäste keinen Sieg, aber der wäre nicht völlig unmöglich gewesen. Und das hätte dann sogar die Tabellenführung, zumindest für einen Tag, bedeutet. Mit nun vier Punkten aus den ersten beiden Spielen stehen die Zorbauer aber dennoch sehr gut da.

Bis zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit hielt die 1:0-Führung der Gastgeber. Kai Löser hatte bereits in der siebten Minuten mit einem wunderschönen Außenrist-Schlenzer in den langen Winkel getroffen. In der Folgezeit zeigte sich aber, dass Krieschow zu recht seit Jahren zu den Spitzenmannschaften in der Oberliga zählt. Die Brandenburger bestimmten das Spiel und hatten auch mehr Chancen. Allerdings kam in der ersten Halbzeit genauso wenig Zählbares dabei heraus wie bei Blau-Weiß, die sich nach und nach auch immer mal befreien konnten.

Nach dem Seitenwechsel machte der VfB dann richtig ernst und Blau-Weiß-Torwart Dominik Heine zum besten Mann auf dem Platz. Zunächst hielt die Nummer 1 in der 54. Minute mit einer Glanzparade gegen den guten Kopfball von VfB-Torjäger Andy Hebler. Und kaum zehn Minuten später hatte er nach einer guten Parade Glück, dass der eingewechselte Martin Zurawsky das leere Tor aus fünf Metern nicht traf und dann Ball stattdessen sogar über den Fangzaun bugsierte.

In der 80. Minute aber war auch Heine machtlos, auch wenn er an dem gut getimten Kopfball von Zurawsky noch fast dran war. Riesenjubel dann bei Krieschow in der Schlussminute. Zwar vereitelte Dominik Heine eine weitere Krieschower Großchance, der Abpraller landete aber direkt vor die Füße von Martin Dahm – 1:2. Als Schiedsrichter Richard Lorenz, auch wegen diverser Foulaktionen beider Mannschaften, fünf Minuten Nachspielzeit anzeigte, nahm der Gastgeber noch einmal allen Mut zusammen. Und wurde belohnt, als sich Neuzugang und Jena-Doppeltorschütze Benedikt Strauchmann toll gegen VfB-Keeper Fritz Pflug durchsetzte und auf Dominik Deumer passte, der keine keine Probleme hatte, das Leder aus kürzester Entfernung in die Maschen zu drücken.

Zorbau: Heine – Strauchmann, Nolde, Winkler (60. Deumer), Feldmer, Kai Löser (45. Thurm), Opolka (90. Reichmuth), Toni Hartmann (90. Robert Rode), Schößler (67. Froelich), Bornschein, Muwanga​

Die ersten Tests sind durch

Die ersten Tests sind durch

Die ersten Testspiele liegen hinter unseren Blau-Weißen Jungs. Diese dienten wohl auch mehr wieder mal Spaß zu haben, nach so einer langen Pause. Zum Anderen gilt es sich aber auch auf die neue Saison vorzubereiten. Mit neuen Trainer und neuen Spielern muss sich erst ein Team finden aber die alten Hasen sind ja immer noch an Board, somit ist nicht ganz alles neu.

SSC Weißenfels 2:2 (0:0) Blau-Weiß Zorbau
Zum ersten Test ging es nach Weißenfels, wo man auf motivierte Gastgeber traf. Im ersten Durchgang vielen noch keine Tore, wobei die Zorbauer durchaus die Möglichkeiten dazu hatten und wenn du vorn die Tore halt nicht machst, wirst du dafür im Fußball auch mal schnell bestraft und kassierst im Umkehrschluss die Tore. So ereilte die Blau-Weißen erst das Verletzung-Pech und das schnelle 1:0 und 2:0 der Hausherren. Zum Ende der Partie bewiesen die Zorbauer aber Moral und kämpften sich zurück ins Spiel und erzielten noch den Ausgleich so das es zum Schluss 2:2 hieß.

Blau-Weiß Zorbau 5:1 () Eisenberg
Die Gäste waren erst in die Vorbereitung eingestiegen und das sah man dann auch im Spiel. Zorbau eines zwei Schritte weiter, auch spritziger und zu jeder Zeit Herr über das geschehen. So das am Ende ein guten und verdientes Ergebnis auf der Tafel steht. Hier kamen wieder eins zwei neue Akteure ins Spiel, so langsam findet sich eine Mannschaft.

Schleiz 4:1 Blau-Weiß Zorbau
Aufgrund der Belastungssteuerung reisten die Zorbauer mit einem etwas kleineren Kader an, so kam die Junge-Garde zum Einsatz und macht Ihre Sache zunächst gut. Die Blau-Weißen gingen sogar in Führung, verloren aber am Ende durch individuelle Fehler mit 4:1. Diese Fehler gilt es zum Saisonstart noch auszumerzen.

Gerth:“Wir haben viel Probiert, das war auch richtig so, ergebnisorientiert Spielt man dann nicht“
So langsam wächst in Zorbau wieder etwas zusammen, auch wenn es aktuell ein kommen und gehen ist so sind mit Nolde, Opolka, Fröhlich und Schmetdje vier neue an Board aber auch mit Solivani und Schlichtig zwei gute Stürmer nicht mehr da und dennoch Blickt man guten Mutes in die Zukunft. Gerth: „Die Aufgaben, die vor uns liegen, die Spiele die noch kommen mit großen Namen, werden große Herausforderungen sein aber auch die werden wir meistern, die Jungs sind motiviert.“

Weiter geht’s schon am Mittwoch, da Empfangen die Blau-Weißen die HFC U19

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