Ein Test, nicht mehr nicht weniger.

Mit der Aussage „Ein Test, nicht mehr nicht weniger“ bringt es Maik Kunze auf den Punkt. Anderseits wann hat man schon mal das Vergnügen im Alfred Kunze Sportpark zu spielen, „Mir war das Ergebnis vor dem Spiel egal und jetzt nach dem Spiel auch. Wir wollten viel Probieren, viel Laufen, besonders die Spieler die in der aktuellen Oberligasaison noch Spielpraxis brauchen.“

Die erste viertel Stunde konnten die Blau-Weißen das auch umsetzen. Sehr diszipliniert wurde gespielt und darauf Resultierte auch der Freistoß, den John Winkler in der 6 Minute in den Winkel befördert. Die Hausherren spielten in Folge besser nach vorn. Das 1:1 konnten die Zorbauer in der 12. Minute nicht verteidigen, Benjamin Luis köpft nach einer Unachtsamkeit ein. In der 21. Minute hatte Arendt im Tor der Blau-Weissen beim Freistoß von Lucas Surek keine Chance. Das 3:1 war dann schon etwas zu einfach, Florian Kirsten ist alleine durch und lässt Arendt wieder keine Chance. Zorbau erhöhte nochmal die Laufbereitschaft so das es mit dem 3:1 in Pause ging.

Nach dem Wechsel standen die Zorbauer etwas tiefer, was den Leutzschern mehr Ballbesitz bracht aber aus diesen konnten sie keinen Nutzen ziehen. Johannes Schmidt, jetzt im Tor, musste einige male eingreifen. Auf beiden Seiten wurde munter gewechselt, die Chancen hatte Chemie aber fast schon zu leichtfertig wurden diese vergeben. Aufseiten der Blau-Weissen hatte Falko Löser die große Möglichkeit alleine vor dem Tor und Gregor Schlichting ebenso. Das bessere Ende und auch die nötige Luft hatten zum Ende die Hausherren. Das 4:1 in der 84. und 5:1 in der 87. Minute durch Bejamin Luis zeigt den Einsatz der Zorbauer im zweiten Abschnitt aber auch den klaren Klassenunterschied. Um aber die Worte von Kunze nochmal aufzugreifen, „Ein Test nicht mehr nicht weniger.“

Intensität, Laufbereitschaft und Spielpraxis standen auf den Plan. Wichtig wird es wieder am Sonntag da geht es in Paradies zur U21 von Carl Zeiss.

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