Niederlage fiel zu hoch aus

Mit einer deutlichen, wenn auch dem Spielverlauf zu Folge viel zu hohen, 6:1-Niederlage, startete der SV Blau-Weiß Zorbau in die Rückrunde und verabschiedete sich damit gleichzeitig in die Winterpause. Bis zur 25.Minute sahen die Zuschauer im Alfred-Kunze-Sportpark einen sehr engagierten Aufsteiger, der es den Hausherren sehr schwer machte, sich gute Torchancen zu erarbeiten. Dann trat Schiedsrichter Johannes Drößler mit einem mehr als umstrittenen Strafstoß dem Gastgeber die Tür zum Erfolg auf. Ob es zu einem Kontakt zwischen den beteiligten Spielern kam, blieb allen Augenzeugen ein Rätsel, den Ball hätte der Chemie-Angreifer jedenfalls nie und nimmer mehr erreichen können, denn der war praktisch schon im Toraus.

Zorbau auch mit Punktgewinn am Zoo

Zum dritten Mal in Folge konnte Zorbau nun punkten, ist mit zehn Zählern im zweistelligen Bereich angekommen und beendet die Hinrunde mit einer Miniserie. Dominieren statt reagieren lautete das Motto für den Matchplan und das gelang auch ganz gut. Da die Hausherren natürlich auch von ihrem "Hausrecht" gebrauch machen wollten, entwickelte sich eine kurzweilige Oberligapartie, in der Zorbau die besseren Chancen aus dem Spiel heraus hatte und der VfL, vornehmlich aus ruhenden Bällen für Gefahr sorgte. Mit Diagonalpässen versuchten die Zookicker die Zorbauer Abwehr auseinander zu reißen, diese waren aber entweder zu ungenau, oder aber blieben in der aufmerksamen Gästeabwehr hängen.

Spiel in der Nachspielzeit noch gedreht

Der SV Blau-Weiß Zorbau hat sein erstes Heimspiel in der NOFV-Oberliga, Staffel Süd, gewonnen. Gegen den VFC Plauen gab es ein 2:1 (0:1) welches allerdings erst in den letzten Spielminuten herausgekämpft wurde. Marvin Zott glich in der 92. Minute die Führung der Plauener durch Dimitrios Komnos (69.) aus. Kapitän Fabian Hietzscholdt gelang zwei Minuten später der umjubelte Siegestreffer. Schiedsrichter Johannes Drößler pfiff das Spiel anschließend gar nicht mehr an.
"Verdient!" sagte Plauens Trainer Daniel Rupf nur zu Maik Kunze, als er nach dem Spiel an ihm vorbei ging. Dieser Meinung war auch der Zorbauer Verantwortliche. "Wir haben an uns geglaubt. Das war ein Sieg des Willens", freute sich Kunze.

Zorbau verkauft sich teuer, die Sensation fiel trotzdem aus

Knapp 1000 Zuschauer sahen erlebten ein ansehnliches Viertelfinale und einen HFC in Bestbesetzung. Trainer Torsten Ziegner hatte seinen Lehren aus dem mühevollen Achtelfinalsieg bei IMO Merseburg gezogen und nicht wieder eine verstärkte B-Elf auf`s Feld geschickt, was einerseits für Respekt vorm Gegner zeugte und die Fan`s natürlich freute. Respekt hatte die Heimelf sicherlich vor den Drittligaprofi`s aus, zeigte diesen auf dem Feld aber nicht und begann sehr mutig. Alexander Palme sah beim Nachsetzen an der Grundlinie gegen Moritz Heyer die Gelbe Karte, allerdings ließ sich der Abwehrboss des HFC auch sehr theatralisch fallen. Auffällig häufig fielen die Gästespieler in der Folgezeit schon kurz bevor es zum Zweikampf hätte kommen können und Schiedsrichter Enkelmann fiel ebenso häufig darauf rein. Ein Szenario was einem Drittligisten, der um die Zuschauergunst im Umland ringt, nicht besonders gut zu Gesicht steht.

Nicht unerwartet ist der SV Blau-Weiß Zorbau mit einem 0:4 (0:3) gegen den Drittligisten Hallescher FC aus dem diesjährigen Wettbewerb um den Landespokal ausgeschieden. Die Gäste waren dabei dem Oberligisten in allen Belangen überlegen und hätten in der zweiten Halbzeit durchaus noch mehr Tore erzielen können.
Vor 871 zahlenden Zuschauern sah es aber in der Anfangs-Viertelstunde noch gar nicht so schlecht für die Gastgeber aus. Halle stürmte zwar vehement auf das Zorbauer Tor, die aber standen diszipliniert und konzentriert in der Abwehr. Erst ein individueller Fehler von Torhüter Dennis Dickmann, der eine lange durch die Luft segelnde Flanke nicht festhalten konnte, bescherte dem Favoriten die 1:0-Führung.

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