Auch am zwölften Spieltag gab es nicht den erhofften ersten Sieg in der NOFV-Oberliga für den SV Blau-Weiß Zorbau. Gegen die zweite Mannschaft des FC Carl Zeiss Jena gab es auf eigenem Platz eine bittere 0:2 (0:1)-Niederlage. Wieder einmal waren es die kleinen Fehler, die den Unterschied ausmachten. Dazu kam, dass die Mannschaft von Trainer Maik Kunze sich in einem ordentlichen Spiel durch eine mangelhafte Chancenverwertung nicht belohnte.
So hätte es schon nach nicht einmal 30 Sekunden 1:0 für die Gastgeber stehen müssen. Aber Alexander Palme bugsierte eine gute Hereingabe aus rund fünf Metern nur an die Latte.

Pokal kann Zorbau

Auch wenn diesmal die Verlängerung herhalten musste, Zorbau hält sich im Landespokal schadlos und erreicht erneut das Viertelfinale! Schon ein wenig tiefer durchatmen mussten Fan`s, Spieler und Trainer, denn die Gäste machten es mehr als spannend. An den frühzeitigen Rückstand, in der 12.Minute traf Kalkutschke für die Hausherren, hat man sich in Zorbau inzwischen gewöhnt, doch diesmal kam die Antwort genau zwölf Minuten später durch den Treffer von Marc Barthmuß. Nach dem Wechsel musste man aber erneut einen Gegentreffer durch Kalkutschke hinnehmen, auf den Piele sogar noch einen zum 3:1 draufpackte.

Der SV Blau-Weiß Zorbau wartet immer noch auf seinen ersten Sieg in der NOFV-Oberliga. Auch am zehnten Spieltag gab es beim 1:2 (0:2) auf eigenem Platz gegen den FC Einheit Rudolstadt nichts zu holen. Gegen die gut gestaffelten und zweikampfstarken Gäste fanden die Spieler von Trainer Maik Kunze nur selten ein Kopnzept bzw. Durchkommen. Mit weiterhin lediglich drei Punkten aus drei Unentschieden bleibt Zorbau Tabellenletzter.
Dabei begannen die Hausherren recht druckvoll, setzten das Rudolstädter Tor schnell unter Druck und hatten durch den an diesem Tag agilsten Zorbauer Falko Löser nach nicht mal drei Minuten den ersten gefährlichen Abschluss. Dennoch war die Marschroute des Trainers generell gesehen die, dass man aus einer gesicherten Abwehr heraus über ein schnelles Umschalten sein Glück in der Offensive suchte. Das gelang allerdings nur selten, denn Rudolstadt stand ebenfalls kompakt.

Mit mehr Mut wäre mehr drin gewesen

Die Zorbauer Gäste hatten sich viel vorgenommen für dieses Nachholspiel, leider aber zu wenig davon gut umgesetzt. Es fehlt momentan einfach der Mut etwas zu riskieren, es wird zuviel klein klein agiert, nicht die Tiefe gesucht und zu viele Alibibälle gespielt. Dabei wäre an diesem Wochenende tatsächlich einiges möglich gewesen, wenn man den Mut zum Risiko habt hätte und mal einen Risikopass gespielt hätte. Wie einfach die Abwehr der Gäste auszuhebeln war hat das Ausgleichstor zum 1:1 durch Falko Löser bewiesen. Khemgin Solivani reichte eine Drehung vom Mann weg, den Ball in den Raumgesteckt und Löser war nicht mehr zu halten.

Typische Nullnummer im Kellerduell

Wer im Spiel der beiden Tabellenletzten auf ein Spitzenspiel gehofft hatte, war an diesem Samstag in Ludwigsfelde fehl am Platze. Nach einer typischen Nullnummer bleiben beide Teams weiter ohne Sieg und keiner konnte wirklich von dem Punkt profitieren. Für Zorbau war es ein Punkt in der Fremde und ein Spiel ohne Gegentor, jedoch kein wirklicher Befreiungsschlag. Dafür waren auch die Vorzeichen nicht die Günstigsten. Durch etliche Ausfälle war Trainer Maik Kunze nach dem guten Spiel und Punktgewinn in Gera gezwungen, seine Elf erneut umzubauen. Mit Kießling, Kügler und Dwars fehlte allein eine komplette Sturmreihe und somit auch die Alternativen. Der ebenfalls angeschlagen aus dem Geraspiel gekommene etatmäßige Verteidiger Martin Freudenberg, nahm zunächst nur auf der Bank Platz und war dann in den letzten paar Spielminuten als Mittelstürmer schon so etwas wie der Hoffnungsträger auf einen luckypunch!

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