Ordentliche Partie mit negativem Ausgang! Mit 3:1 verliert unsere 1. Mannschaft heute bei der Zweitvertretung des FC Carl Zeiss Jena. Nach dem 1:0 für die Hausherren in der 16. Minute waren unsere Blau-Weißen gut und der Partie und über weite Strecken des Spiels auf Augenhöhe und konnten auch den ein oder anderen Akzent nach vorne setzen. Simon Kügler war es dann, der nach Vorlage von Niclas Hartmann zum 1:1 ausgleichen konnte. Im zweiten Durchgang folgte ein ähnliches Start. Nur war es dieses Mal nach 13 Minuten, dass die Hausherren auf 2:1 erhöhten. Dennoch waren unsere Jungs noch gut in der Partie, versuchten viel, aber wurden nicht zwingend vor dem Tor. Ein ruhender Ball der Jenaer sorgte in der 80. Minute für den Endstand von 3:1. Trotzdem geht es weiter Jungs, Kopf hoch und reinhängen! (Bilder: MikeSchütz)

Führung in Schlussminuten noch verspielt

Die erste Oberliga-Saison für den SV Blau-Weiß Zorbau stand auch im drittletzten Heimspiel unter keinem guten Stern. In den Schlussminuten verspielte die Mannschaft von Trainer Maik Kunze noch eine 2:0-Führung und verlor das Spiel gegen den FSV Wacker Nordhausen II mit 2:3 (0:0). "Das ist schon sehr enttäuschend. Vor allem wenn du in der 72. Minute das 2:0 machst und bis dahin nicht so viel zugelassen hattest", sagte Kunze nach dem Spiel.
Tatsächlich hatten die Gäste über weite Strecke mehr vom Spiel, aber wirklich zwingende Torchancen kamen dabei nicht heraus. Nach den ersten 20 guten Minuten überließen die Zorbauer unerklärlicherweise den Nordhäusern das Spiel, standen aber größtenteils sicher in der Abwehr. Kurz vor der Halbzeitpause machten die Gastgeber dann wieder mehr für die Offensive und hatten durch Marvin Zott (41. Minute) und John Winkler (45.) zwei erste gefährliche Sizuation vor dem Wacker-Tor.

War es das für den SV Blau-Weiß Zorbau in der NOGV-Oberliga? Nach dem 1:4 (1:3) gegen die BSG Wismut Gera dürften nur noch Extrem-Optimisten an einen (sportlichen) Klassenerhalt des Aufsteigers glauben. Vor allem die Art und Weise, wie die Niederlage gegen die Thüringer zustande kam, spricht dabei Bände. Denn wieder einmal reihte sich Fehler an Fehler, die die Gäste zu relativ leichten Treffern kommen ließen.
Dabei sah es in der ersten halben Stunde noch gar nicht mal so schlecht aus. Gera machte zwar das Spiel und kam gefällig und auch gefährlich vor das Tor von Rückkehrer Tobias Grün, konnte sich aber nicht wirklich eine echte Torchance erarbeiten.

Überraschender Punktgewinn
Nach dem enttäuschenden 2:5 in der Vorwoche gegen den Ludwigsfelder FC hat der SV Blau-Weiß Zorbau mit einem überraschenden 1:1 (0:1) gegen den Tabellendritten FC International Leipzig wieder ein Lebenszeichen in der NOFV-Oberliga, Staffel Süd,  gesendet. Ein Eigentor von Juan Serrano de la Cruz brachte gut zehn Minuten vor Schluss den verdienten Punkt für die Gastgeber. Zorbau verbesserte sich zwar nicht wirklich in der Tabelle, da der Vorletzte Bernburg mit 2:1 gegen Sandersdorf gewinnen konnte. Aber rechnerisch ist der Klassenerhalt für die Mannschaft von Trainer Maik Kunze nach wie vor möglich. "Wir wollen bis zum Saisonende so viel wie möglich mitnehmen. Und dann schauen wir mal, was am Ende dabei herauskommt", so Kunze.

Der Anschluss ist geschafft

Mit seinem dritten Saisonsieg hat der SV Blau-Weiß Zorbau zwar nicht den letzten Tabellenplatz in der NOFV-Oberliga, Staffel Süd, verlassen können - nach dem 1:0 (1:0) gegen den Mitaufsteiger VfL Hohenstein-Ernstthal aber hat die Mannschaft von Trainer Maik Kunze zumindest den Anschluss an den vorletzten Platz geschafft und den Rückstand auf zwei Punkte reduzieren können. Bis zum Klassenerhalt ist es allerdings noch ein weiter Weg, den nach Askania Bernburg hat auch der bisherige Vorletzte VfL Halle 96  das Siegen wiederentdeckt.
"Wir sind auf einem guten Weg. In den letzten sieben Spielen haben wir nur einmal verloren, aber dreimal gewonnen", freute sich Kunze nach dem Spiel über den Arbeitssieg. Der gehe aber voll in Ordnung, "weil ich von Hohenstein-Ernstthal keine wirklich zwingende Torchance gesehen habe." Tatsächlich waren die Gäste in der zweiten Halbzeit spielbestimmender und drängten Zorbau in die eigene Hälfte, aber wirklich Zählbares sprang für den VfL dabei nicht heraus.

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