Typische Nullnummer im Kellerduell

Wer im Spiel der beiden Tabellenletzten auf ein Spitzenspiel gehofft hatte, war an diesem Samstag in Ludwigsfelde fehl am Platze. Nach einer typischen Nullnummer bleiben beide Teams weiter ohne Sieg und keiner konnte wirklich von dem Punkt profitieren. Für Zorbau war es ein Punkt in der Fremde und ein Spiel ohne Gegentor, jedoch kein wirklicher Befreiungsschlag. Dafür waren auch die Vorzeichen nicht die Günstigsten. Durch etliche Ausfälle war Trainer Maik Kunze nach dem guten Spiel und Punktgewinn in Gera gezwungen, seine Elf erneut umzubauen. Mit Kießling, Kügler und Dwars fehlte allein eine komplette Sturmreihe und somit auch die Alternativen. Der ebenfalls angeschlagen aus dem Geraspiel gekommene etatmäßige Verteidiger Martin Freudenberg, nahm zunächst nur auf der Bank Platz und war dann in den letzten paar Spielminuten als Mittelstürmer schon so etwas wie der Hoffnungsträger auf einen luckypunch!

"Beide Team waren stets bemüht", als Beurteilungsbestandteil nicht so gern gelesen, weil es nichts anderes ausdrückt, als ja sie tuen, sind willig, aber es kommt nix bei rum. Treffender könnte man den Spielverlauf aus beiden Lagern kaum bezeichnen. Ludwigsfelde versuchte zunächst die Zorbauer Kompaktheit mit vielen Diagonalbällen auseinanderzureißen, was im Ansatz auch ganz nett aussah, aber nur selten zu einer Abschlussmöglichkeit führte. Kam es doch einmal dazu, scheiterte der Schütze nicht am Keeper, sondern eher an der eigenen Abschlussschwäche, so Mitte der ersten Hälfte als Humbeeck ohne Ball am langen Pfosten vorbeistolperte. Für die Zorbauer Konterversuche sah das nicht wesentlich anders aus. Hin und wieder stockte den einheimischen Fan`s der Atem, allerdings nur bis die Gäste in Strafraumnähe waren, dann war die Gefahr auch fast von allein gebannt. So blieb es auf den Rängen bei schönstem Spätsommerwetter und kühlem Bierchen recht entspannt, bis wenigstens das Schiedrichtergespann für Gesprächsstoff und Aufregung sorgte. Ludwigsfelde hatte sich bis an, oder knapp in den Zorbauer Strafraum gespielt, wo der Spieler auch zu Fall kam, der Schiedsrichter jedoch auf weiterspielen bestand. Sein Assistent an der Seite wedelte seinen Wimpel zwar ebenso heftig, wie die Proteste von der einheimischen Bank auf ihn einprasselten, aber Christoph Beblick blieb bei seiner Entscheidung. Laut wurde es dann noch einmal nach Abfiff, als jeder der 150 Zuschauer dem Trio seine persönliche Meinung mitteilen wollte, ansonsten ging dieses Spiel ziemlich geräusch-und torlos zu Ende. Während viele Mannschaften auf Grund des bevorstehenden Pokalwochenendes zumindest in der Liga spielfrei sind, hat Zorbau mit dem Nachholspiel in Hohenstein-Ernstthal das dritte Auswärtsspiel in Folge vor der Brust. Aber bekanntlich sind ja aller guten Dinge "Drei" und es folgt nach zwei Remis, der erste "Dreier"?!

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