Nicht unerwartet ist der SV Blau-Weiß Zorbau mit einem 0:4 (0:3) gegen den Drittligisten Hallescher FC aus dem diesjährigen Wettbewerb um den Landespokal ausgeschieden. Die Gäste waren dabei dem Oberligisten in allen Belangen überlegen und hätten in der zweiten Halbzeit durchaus noch mehr Tore erzielen können.
Vor 871 zahlenden Zuschauern sah es aber in der Anfangs-Viertelstunde noch gar nicht so schlecht für die Gastgeber aus. Halle stürmte zwar vehement auf das Zorbauer Tor, die aber standen diszipliniert und konzentriert in der Abwehr. Erst ein individueller Fehler von Torhüter Dennis Dickmann, der eine lange durch die Luft segelnde Flanke nicht festhalten konnte, bescherte dem Favoriten die 1:0-Führung.

Moritz Heyer konnte aus kürzester Entfernung eindrücken (17. Spielminute). Zwei Minuten später besorgte HFC-Torjäger Matthias Fetsch bereits die Vorentscheidung. Eine zu flache Ecke wurde von den Zorbauern wieder direkt zurück zum Schützen gebracht, der flankte auf den völlig freistehenden Torschützen und der hatte keine Mühe per Kopf zum 2:0 einzunetzen. Nach einer guten halben Stunde war es erneut Fetsch, der nach einer schönen Kombination mit Björn Jopek das 3:0 besorgte.
Die offensiv sich sehr zurückhaltenden Zorbauer hatten in der 40. Minute ihre erste und leider auch einzige Torchance des Spiels. Eine gute Flanke von Andy Haupt auf den langen Pfosten landete bei Alexander Palme, der aber den Ball mit dem Kopf nicht richtig auf das hallesche Tor bringen konnte. In der zweiten Halbzeit kamen die Gastgeber dagegen sogar kaum noch über die Mittellinie. Da aber der HFC auch nicht mehr soviel Druck ausübte, fand lediglich die verunglückte Flanke von Sebastian Mai (63.) ihren Weg ins lange Eck - 0:4.
"Das war ein standesgemäßes Ergebnis. Ärgerlich aber ist, dass wir wieder einmal durch einen individuellen Fehler in Rückstand geraten sind. Das macht es natürlich dann sehr schwer, gegen so eine Mannschaft mitzuhalten. Generell haben sich meine Spieler taktisch ganz gut verhalten. Wir haben tief gestanden, weil wir ja nicht abgeschossen werden wollten. Das wäre aber sicher passiert, wenn wir offener gespielt und dem HFC dadurch, vor allem für seine schnellen Außenspieler, freie Räume geboten hätten. Wir werden das Spiel aber auch jetzt nicht weiter großartig besprechen, sondern uns auf unsere nächste Aufgabe konzentrieren", sagte Zorbaus Trainer Maik Kunze nach dem Spiel. Diese nächste Aufgabe ist bereits am kommenden Sonnabend um 13 Uhr, wenn der VFC Plauen zu Gast in Zorbau ist.
Zorbau: Dickmann - Hietzscholdt, Nejervan Solivani (45. Martin Freudenberg), Zott, Falko Löser, Palme (45. Khemgin Solivani), Hartmann (58. Löbnitz), Barthmuß, Lerchl, Haupt, Dwars

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