Zorbau verkauft sich teuer, die Sensation fiel trotzdem aus

Knapp 1000 Zuschauer sahen erlebten ein ansehnliches Viertelfinale und einen HFC in Bestbesetzung. Trainer Torsten Ziegner hatte seinen Lehren aus dem mühevollen Achtelfinalsieg bei IMO Merseburg gezogen und nicht wieder eine verstärkte B-Elf auf`s Feld geschickt, was einerseits für Respekt vorm Gegner zeugte und die Fan`s natürlich freute. Respekt hatte die Heimelf sicherlich vor den Drittligaprofi`s aus, zeigte diesen auf dem Feld aber nicht und begann sehr mutig. Alexander Palme sah beim Nachsetzen an der Grundlinie gegen Moritz Heyer die Gelbe Karte, allerdings ließ sich der Abwehrboss des HFC auch sehr theatralisch fallen. Auffällig häufig fielen die Gästespieler in der Folgezeit schon kurz bevor es zum Zweikampf hätte kommen können und Schiedsrichter Enkelmann fiel ebenso häufig darauf rein. Ein Szenario was einem Drittligisten, der um die Zuschauergunst im Umland ringt, nicht besonders gut zu Gesicht steht.

Tore gab es dann aber auch zu sehen, Heyer hatte sich mit in den Angriff eingeschalten und beim Führungstreffer auch die Unterstützung des Zorbauer Schlussmannes Denis Dickmann. Dieser sah den hohen Ball praktisch nicht, bzw. zu spät aus der blendenden Sonne kommen und konnte ihn nicht festhalten. Das war nach siebzehn Minuten eigentlich keine wirkliche Chance, aber die nutzte der HFC, der zwei Minuten später durch Matthias Fetsch gleich zum 2:0 nachlegen konnte. Im Anschluss an eine Ecke zeigten sich einmal mehr die aktuellen Probleme beim Verteidigen von Standards, was ein so erfahrener Profi wie Fetsch dann auch zu nutzen versteht. Vor dem anderen Tor wollte es Falko Löser zu gut machen, legte nachdem er sich schön gegen Lindenhahn durchgesetzt hatte, den Ball noch einmal zurück statts selbst den Abschluss zu suchen. So klärte der HFC im dritten Anlauf diese Torraunszene, aus der mehr hätte werden können. Wie man einen Treffer über mehrere Stationen und schnellem Direktspiel vorbereitet und dann auch erzielt, machten die Gäste beim dritten Tor vor. Nutznießer und Torschütze war dann erneut Fetsch, was dann auch den Pausenstand bedeutete. Beide Teams wechselten dann mit Hinblick auf die kommenden Punktspiele zur und während der zweiten Halbzeit kräftig durch und spielten die zweite Halbzeit ohne große Aufreger herunter. Der Oberligist legte alles rein, um am Ende den Platz mit einem achtbaren Ergebnis verlassen zu können, was auch gelingen sollte und die Gäste taten einfach zu wenig, um dem Gastgeber echte Probleme zu bereiten. So folgte nur ein Treffer durch Sebastian Mai, der mal nicht vor dem Körperkontakt zu Boden ging und seine Körpergröße vorteilhaft einsetzte. Mit dem 4:0 konnten beide Teams gut leben, die Kunze-Elf hatte sich teuer verkauft, eine Pokalsensation wurde es trotzdem nicht, dafür war der Profikader des Drittligisten einfach zu abgewichst, wie es Fußball so schön heißt! Ein Erlebnis und schöne Abwechslung zum Punktspielalltag war es trotz alle dem für alle Beteiligten und rundum zufriedene Gesichter.

Krombacher

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