Spiel in der Nachspielzeit noch gedreht

Der SV Blau-Weiß Zorbau hat sein erstes Heimspiel in der NOFV-Oberliga, Staffel Süd, gewonnen. Gegen den VFC Plauen gab es ein 2:1 (0:1) welches allerdings erst in den letzten Spielminuten herausgekämpft wurde. Marvin Zott glich in der 92. Minute die Führung der Plauener durch Dimitrios Komnos (69.) aus. Kapitän Fabian Hietzscholdt gelang zwei Minuten später der umjubelte Siegestreffer. Schiedsrichter Johannes Drößler pfiff das Spiel anschließend gar nicht mehr an.
"Verdient!" sagte Plauens Trainer Daniel Rupf nur zu Maik Kunze, als er nach dem Spiel an ihm vorbei ging. Dieser Meinung war auch der Zorbauer Verantwortliche. "Wir haben an uns geglaubt. Das war ein Sieg des Willens", freute sich Kunze.

Er sah vor allem eine starke erste Halbzeit seiner Mannschaft, die von Beginn an ordentlich Dampf machte und den Gästen aus dem Vogtland es kaum erlaubte, über die Mittellinie zu kommen. Das Ergebnis waren zahlreiche gute Szenen vor dem Tor mit entsprechenden Abschlüssen. Höhepunkt dabei waren Mitte des ersten Durchgangs gleich fünf Eckbälle in Folge. Auch wenn keiner davon zu einer guten Tormöglichkeit führte, zeigte das doch, wie druckvoll die Kunze-Elf agierte. Allerdings ließ Zorbau zum Ende der ersten Halbzeit etwas nach und so zwei gute Chancen der Gäste zu. War Torhüter Dennis Dickmann in der 38. Minute noch unsicher, parierte er drei Minuten später einen VFC-Knaller umso stärker.
Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel dann ausgeglichener. Nun hatten aber auch die Gastgeber ihre guten Möglichkeiten. In der 49. Minute stand Arno Dwars völlig frei vor dem Tor, der Ball wurde ihm aber in letzter Sekunde noch weggespitzelt. Bei einem tollen Schuss von Falko Löser (64.) hatten die Zuschauer schon genauso den Torjubel auf den Lippen, wie vier Minuten später bei Alexander Palme. Doch während der Ball in der ersten Szene ging knapp drüber ging, landete der zweite zwar im Netz, wurde aber wegen Abseits nicht gewertet.
Anschließend überschlugen sich die Ereignisse. Plauen nutzte keine Minute später seine beste Phase zur Führung und scheiterte wenige Minuten darauf zweimal an Dickmann, der mit zwei glänzenden Paraden innerhalb 60 Sekunden die Vorentscheidung verhinderte. "Nach dem 0:1 habe ich gedacht, dass die Jungs an sich zweifeln und wieder bestraft werden würden", meinte Maik Kunze. Doch er wurde diesmal eines besseren belehrt. Zorbau stürmte einfach weiter, wollte das Spiel noch unbedingt drehen. Fast hätte es schon in der 87. Minute geklappt, aber nach einer Ecke traf Palme aus kürzester Entfernung nur den Pfosten und beim Nachschuss traf Dwars nur den Plauener Torhüter, von dessen Körper das Geschoss an die Latte knallte. Doch auch davon ließen sich die Blau-Weißen an diesem Tag nicht beirren.
"Wir haben jetzt zum zweiten Mal in Folge gewonnen. Ich habe immer gesagt, dass wir das können", freute sich Trainer Kunze, dass seine Mannschaft nun endgültig den Bock umgestoßen hat. Leider wurde der erste Heimsieg nicht mit dem Sprung auf den vorletzten Platz belohnt, weil Askania Bernburg überraschend 2:0 in Rudolstadt gewann. Aber mit zwei letzten Auswärtsspielen am 1.12. beim VfL Halle 96 und am 8.12. bei Chemie Leipzig hat die Kunze-Elf noch die Chance, nicht mit der Roten Laterne zu überwintern.
Zorbau: Dickmann - Hietzscholdt, Khemgin Solivani (60. Palme), Zott, Falko Löser, Hartmann (45. Palme), Barthmuß, Lerchl, Martin Freudenberg, Haupt, Dwars

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