Niederlage fiel zu hoch aus

Mit einer deutlichen, wenn auch dem Spielverlauf zu Folge viel zu hohen, 6:1-Niederlage, startete der SV Blau-Weiß Zorbau in die Rückrunde und verabschiedete sich damit gleichzeitig in die Winterpause. Bis zur 25.Minute sahen die Zuschauer im Alfred-Kunze-Sportpark einen sehr engagierten Aufsteiger, der es den Hausherren sehr schwer machte, sich gute Torchancen zu erarbeiten. Dann trat Schiedsrichter Johannes Drößler mit einem mehr als umstrittenen Strafstoß dem Gastgeber die Tür zum Erfolg auf. Ob es zu einem Kontakt zwischen den beteiligten Spielern kam, blieb allen Augenzeugen ein Rätsel, den Ball hätte der Chemie-Angreifer jedenfalls nie und nimmer mehr erreichen können, denn der war praktisch schon im Toraus.

Daniel Heinze ließ vom Punkt dem Zorbauer Keeper jedenfalls keine Chance und brachte den Knoten, den sein Team seit Wochen zu lähmen schien, zum Platzen. Sicherlich agierten die Leutzscher sehr viel ballsicherer und schneller, jedoch die Art und Weise des Führungstreffers war schon ein wenig peinlich. Nur zwei Minuten später traf Heinze schon zum eigentlich vorentscheidenden 2:0, mit einem wirklich schön herausgespielten Treffer. Das 4:0 zur Halbzeit, war dann eine Mischung aus dem geplatzten Knoten der Hausherren und einigen individuellen Fehlern, die auch einem Aufsteiger gegen eine Spitzenmannschaft, oder gerade gegen solch eine, einfach nicht passieren dürfen.
Der Ehrentreffer nach der Pause war an Unterhaltungswert kaum zu überbieten und bewies, dass auch Spitzenmannschaften vor solch individuellen Aussetzern nicht gefeit sind. Der gewollte Rückpass der Chemieabwehr, wurde zu einem ungewollten Heber über den eigenen Keeper und Marvin Zott stocherte mehrmals energisch nach, bis die Kugel endlich im Netz war. Der anfängliche Angriffsmut der Zorbauer wurde dann mit einem klassischen Konter bestraft und später zum 6:1-Endstand ausgebaut, was die Chemieanhänger natürlich ausgelassen feierten, für die Gäste war es eine Packung, die sie in dieser Höhe einfach nicht verdient hatten. Interimstrainer Christian Sobottka war es sicherlich egal, seine Änderungen hatten jedenfalls gegriffen, auch wenn der Schiedsrichter zu seinem persönlichen Dosenöffner wurde. Ex-Trainer Dietmar Demuth wurde ebenso gefeiert, wie das siegreiche Heimteam und für die Zorbauer Gäste endete das Spieljahr 2018 mit einer ungemütlichen Klatsche. Ungeachtet dessen, dem Zustandekommen und der Begleitumstände, wünscht der SV Blau-Weiß Zorbau seinen treuen Fan`s und allen Ligakonkurrenten eine besinnliche Weihnachtszeit, guten Start ins Jahr 2019 und verspricht vorab, dass trotz der Pleite zum Rückrundenauftakt weiterhin mit uns zu rechnen ist!!!

 

Krombacher

SUEZ

ECS

Zech

Sparkasse

FC Roeder

Werde Übungsleiter oder Helfer beim Ordnungsdienst beim SV Blau-Weiß Zorbau - mehr Infos
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok