Der Anschluss ist geschafft

Mit seinem dritten Saisonsieg hat der SV Blau-Weiß Zorbau zwar nicht den letzten Tabellenplatz in der NOFV-Oberliga, Staffel Süd, verlassen können - nach dem 1:0 (1:0) gegen den Mitaufsteiger VfL Hohenstein-Ernstthal aber hat die Mannschaft von Trainer Maik Kunze zumindest den Anschluss an den vorletzten Platz geschafft und den Rückstand auf zwei Punkte reduzieren können. Bis zum Klassenerhalt ist es allerdings noch ein weiter Weg, den nach Askania Bernburg hat auch der bisherige Vorletzte VfL Halle 96  das Siegen wiederentdeckt.
"Wir sind auf einem guten Weg. In den letzten sieben Spielen haben wir nur einmal verloren, aber dreimal gewonnen", freute sich Kunze nach dem Spiel über den Arbeitssieg. Der gehe aber voll in Ordnung, "weil ich von Hohenstein-Ernstthal keine wirklich zwingende Torchance gesehen habe." Tatsächlich waren die Gäste in der zweiten Halbzeit spielbestimmender und drängten Zorbau in die eigene Hälfte, aber wirklich Zählbares sprang für den VfL dabei nicht heraus.

Besser machten es die Gastgeber im ersten Durchgang. Denn schon nach nicht einmal fünf Minuten erzielte Arno Dwars das Tor des Tages. Winter-Neuzugang John Winkler sah den durchstartenden Mannschaftskollegen, der den herausstürmenden VfL-Keeper Pavel Petkov mit einem geschickten Heber von der Strafraumkante clever überwinden konnte. Und im Anschluss sah es eher nach dem 2:0 als nach dem Ausgleich aus. Gute Chancen von Alexander Palme, der einmal freistehend den Ball nicht kontrollieren konnte und bei einem Seitfallzieher kurz vor dem Tor zu sehr in Rücklage geriet, sowie Falko Löser, dessen Fernschuss von Petkow erst im Nachfassen gehalten werden konnte, wurden von den Blau-Weißen aber liegen gelassen.
Alles in allem war es kein schön anzuschauendes Spiel. Das konnte man bei den Windverhältnissen aber auch kaum erwarten. Der drehte teilweise oder blies urplötzlich so stark, dass Bälle, die eigentlich weit im Aus gelandet wären, fast wieder gefährlich wurden. "Es ist doch klar, dass es bei solchen Verhältnissen nicht ausbleibt, dass die Jungs Fehler machen. Das war aber auf beiden Seiten so. Wer weniger davon macht, gewinnt das Spiel", so die Analyse von Maik Kunze.  Dass es zudem kein fußballerischer Leckerbissen werden würde, war angesichts der Konstellation Letzter gegen Drittletzer von vornherein klar. Nun gilt es, diese Form weiter zu konservieren und in den kommenden Spielen wieder zu Punkten. Nach dem schweren Auswärtsspiel am kommenden Wochenende beim Spitzenreiter FSV Luckenwalde wird es noch im März zwei weitere Heimspiele für die Kunze-Elf geben.
Zorbau: Arendt - Hietzscholdt, Haupt, Baudisch (66. Freudenberg), Palme, Zott, Falko  Löser, Barthmuß,  Winkler (80. Khemgin Solivani), Hartmann, Dwars

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