Der SV Blau-Weiß Zorbau hat sein erstes Heimspiel seit November in der NOFV-Oberliga mit einem souveränen 3:1 (1:0) gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf beendet. Mit diesen drei weiteren Punkten verbessert sich die Mannschaft von Trainer Alexander Gerth auf den zehnten Tabellenplatz und hat bei 18 Punkten nun schon sieben Zähler Vorsprung auf den FC Grimma, der den ersten ordentlichen Abstiegsplatz belegt.

Kapitän Falko Löser machte gegen Neugersdorf da weiter wo er als Siegtorschütze vom vergangenen Woche beim 1:0 beim FC An der Fahner Höhe aufgehört hatte. Erst traute er sich zweimal aus der zweiten Reihe abzuziehen und dann erzielte er in der 36. Minute mit einem Traumtor das Führungstor. Einen Freistoß von der linken Strafraumkante zirkelte er perfekt in den langen Winkel. Ricky Bornschein und Marcel Nolde erzielten die beiden weiteren Treffer (73. und 90.+ 2), als sie nah vor dem Tor nur den Fuß hinhalten mussten. Für das zwischenzeitliche 1:2 (82.) für Neugersdorf sorgte Karl Petrick.

Das zweite Saisontor von Löser war sozusagen der Türöffner für den Heimsieg. Denn in der ersten halben Stunde war das Spiel ausgeglichen, auch wenn die Gäste die besseren Chancen hatten. So gab es in der achten und der 29. Minute jeweils gute Doppelchancen für den FC Oberlausitz, die mit vereinten Kräften zunichte gemacht werden konnten. Generell aber konnten die Sachsen wenig von den zahlreichen technischen Fehler der Zorbauer Profit ziehen und sich Chancen erarbeiten.

In der zweiten Halbzeit waren es dann vor allem die Torhüter, die für Aufsehen sorgten. Sowohl Christian Schmedtje auf Zorbauer, als auch Patrik Klouda auf Neugersdorfer Seite konnten sich einige Male mit Glanzparaden auszeichnen. Bornschein aber hätte schon in der 56. Minute das 2:0 machen müssen, als er gegen den bereits geschlagenen Gästekeeper das Leder freistehend Zentimeter am Tor vorbei legte. So waren die Blau-Weißen am Ende glücklicher, aber auch durchaus verdienter Sieger in einem sehr ansehnlichen Spiel von beiden Mannschaften.

Für Zorbau geht es am kommenden Wochenende zum Tabellen-Drittletzten und Aufsteiger SV 09 Arnstadt. Die Siegesserie könnte also nahtlos fortgesetzt werden. Das nächste Heimspiel ist am 26. Februar ein Testspiel gegen den Thüringenligisten Wismut Gera (13.30 Uhr). Das nächste Oberliga-Heimspiel ist dagegen erst für den Samstag, 19. März gegen die Reserve des FC Carl Zeiss Jena angesetzt.

Zorbau: Schmedtje – Zeigler, Thurm (63. Winkler), Deumer (63. Hartmann), Falko Löser (Strauchmann), Opolka (Froehlich), Rode, Dwars (79. Aljindo), Bornschein, Muwanga, Nolde

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