Völlig unnötig aus dem Landespokal ausgeschieden


Nach einem 1:2 (1:1) beim Landesligisten Eintracht Lüttchendorf ist Verbandsligist Blau-Weiß Zorbau im Achtelfinale des Landespokals aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Das 1:0 der Gastgeber durch Katsalap (35. Minute) konnte Arno Dwars noch vor dem Seitenwechsel (41.) schnell ausgleichen. Doch nach der erneuten Führung durch Mauritz (54.) hatte der klassenhöhere Gast keine Ideen mehr. “Wir sind völlig verdient, aber auch völlig unnötig ausgeschieden. Ich hatte das Gefühl, dass der eine oder andere Spieler mit dem Kopf nicht auf dem Platz war. Wir müssen nun analysieren, was da passiert ist”, sagte der sichtlich verärgerte Zorbauer Trainer Maik Kunze.

 

Dabei hatte er vor der Partie noch gewarnt, dass Lüttchendorf eine mit Verbandsliga-erfahrenen Spieler gespickte Mannschaft hat, “die durchaus weiß, wie man verteidigt. Und das haben sie auch gut gemacht”, so Kunze. So konzentrierte sich der Gastgeber auf Konter und nutzte seine wenigen Chancen effektiv. Auf der Gegenseite sah man zwar, wer die klassenhöhere Mannschaft ist, eine hundertprozentige Tormöglichkeit konnte sich Zorbau aber im ganzen Spiel nicht wirklich herausspielen. “Lüttchendorf ist einfach mehr an seine Grenzen gegangen, als wir. Wir haben dagegen mehr mit Schiedsrichter-Entscheidungen gehadert, als uns auf unser Spiel zu konzentrieren”, fand Maik Kunze den Unterschied.

Nach zuletzt sechs Pflichtspielen ohne Niederlage ist dieses unnötige Ausscheiden aus dem Landespokal nun ein kleiner Rückschlag, den Blau-Weiß Zorbau erst in zwei Wochen wieder ausmerzen kann. Denn am kommenden Wochenende ist man spielfrei, am 26.10. geht es dann wieder an den See ins Mansfelder Land, wenn in der Verbandsliga der amtierende Landesmeister Romonta Amsdorf die Kunze-Elf empfängt. Das nächste Heimspiel gibt es am 3.11. zum Derby gegen den SSC Weißenfels, der sich im Landespokal beim 2:3 gegen den Oberligisten 1. FC Merseburg achtbar aus der Affaire gezogen hat.

 

Zorbau: Heine – Reichmuth (46. Andreas Löser), Schößler, Thurm (68. Lerchl), Sascha Rode, Hartmann, Winkler, Solivani, Pellmann (37. Kügler), Dwars, Falko Löser