SV Blau-Weiß Zorbau

Pokalaus erst in der Verlängerung
Nur eine Woche nach der Euphorie nach dem 1:0-Derbysieg in der Verbandsliga gegen den SSC Weißenfels folgte die Ernüchterung. Denn mit dem 1:4 (1:1/1:1) nach Verlängerung gegen den Oberligisten FC Einheit Wernigerode gab es für den SV Blau- Weiß Zorbau das Aus im Achtelfinale des Landespokals.

Richard Franz hatte die Gastgeber in der 16. Spielminute sehenswert mit der Hacke in Führung gebracht. Aber Niclas Treu erzielte keine fünf Minuten später mit einer direkt verwandelten Ecke, bei der Torhüter Zlatan Kostal mehr als unglücklich aussah, den Ausgleich für die Harzstädter.
Dabei blieb es nach 90 Minuten, ehe der immer gefährliche Bocar Baro zum 1:2 traf (94.). Als Zorbau seine Abwehr etwas öffnete, um zum Ausgleich zu kommen, konterte Wernigerode zu den entscheidenden Treffern. Zunächst traf Kevin Hildach vom Elfmeterpunkt (117.) und zwei Minuten später traf Stefan Raßmann noch ins eigene Netz. "Ein klassisches Pokalergebnis. Ob man 1:3 oder 1:4 verliert war dann ja egal. Aber nach 90 Minuten haben wir gegen einen Oberligisten 1:1 gespielt", konnte Zorbaus Trainer René Behring der Niederlage noch etwas Positives abgewinnen.
Tatsächlich war ein Klassenunterschied wenn überhaupt nur in den teilweise individuellen Fähigkeiten der Gästespieler zu erkennen. Vor allem Baro brachte die Zorbauer Abwehr ein ums andere Mal ins Schwitzen. Seinen Kopfball in der 35. Minute konnte Kostal aber genauso glänzend parieren, wie weitere Chancen von ihm in der 73. und 101. Minute. Bei den Blau-Weißen hatten vor allem Robin Glänzel (31.), Max Worbs (47.) und Christopher Lehmann drei Minuten vor Schluss der regulären Spielzeit das 2:1 auf dem Kopf bzw. Fuß. Den Schuss von Lemme lenkte der gute Wernigeröder Keeper Franz Lohse aber gerade so noch an den Pfosten.
"Das war ein Einzelwettkampf und hat keine Bedeutung für unseren weiteren Weg in der Verbandsliga. Wir haben jetzt noch drei Spiele bis zur Winterpause vor uns, aber das Gefühl einer Niederlage werden wir in diesem Jahr ganz sicher nicht mehr erleben", schaute René Behring voraus. Am kommenden Sonnabend geht es nach Barleben, das letzte Heimspiel 2023 kann am 2. Dezember (13 Uhr) gegen den Haldensleber SC erlebt werden. Vorausgesetzt es gibt kein Wiederholungsspiel gegen Westerhausen kurz vor Weihnachten.
Zorbau: Kostal - Günther, Glänzel, Franz (111. Förster), Worbs (102. Baum), Madeira (45. Hübner), Kittelmann (72. Magdeburg), Raßmann, Schubert, Lehmann, Gomes

[Mathhias Voss]

 

 

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