Bis ins Halbfinale haben sich die Frauen des SV Blau-Weiß Zorbau gekämpft. Gegen den RSK Freyburg blieb die Überraschung allerdings aus. Am Ende besiegelte ein deutliches 2:5 das Pokalaus.
Für den Zuschauer schien es als wären die jungen Zorbauer Spielerinnen vor Ehrfurcht vor den gestandene Freyburgerinnen, die sicher nicht ohne Grund an der Spitze der Regionalklasse 4 stehen, wie gelähmt. Zu zögerlich wurden die Zweikämpfe angegangen - gewonnene Bälle wurden zu schnell und ungenau wieder verspielt.
Bereits in der fünften Minute ging Freyburg nach einer Ecke in Führung. Die Freyburgerin schob den Ball samt Torhüterin ins Tor - sowas wird auch schon mal abgepfiffen. Wacker wehren sich die Zorbauer Frauen, aber in der 29. Minute muss auch das 0:2 eingesteckt werden. Dennoch liesen die Gastgeberinnen die Köpfe nicht hängen. In der 32. Minute konnte der Anschlusstreffer erzielt werden. Das kurioseste Tor und wahrscheinlich beste Einzelleistung des Tages kam dann von der Zorbauer Torhüterin Lea Sophie Junker. Mangels Abspielmöglichkeiten lief sie zunächst ein Stück aus dem Torraum heraus, um schließlich ein Solo zu starten, mehrere Gegenspielerinnen zu verladen, um am Ende ihres Laufs den 2:2 Ausgleich zu erzielen. Aber die Freude währte nur kurz. Durch einen Doppelschlag kamen die Freyburgerinnen bis zur Pause wieder mit 2:4 in Führung.
Nach der Pause war das Spiel ausgeglichener. Je länger das Spiel dauerte, desto stärker wurden die Zorbauerinnen. Zu diesem Zeitpunkt lag das Anschlusstor in der Luft und wäre auch verdient gewesen. Damit wäre das Spiel wieder offen gewesen. Aber die Zeit verrann und ein Anschlusstreffer wurde immer dringender. Die Lücken in der Abwehr nutzten die routinierten Freyburgerinnen aus, um kurz vor Schluss den 2:5 Endstand zu erzielen und damit das Pokalaus zu besiegeln.





























